Orgel & Glocken

Die Orgel
Die Orgel der reformierten Kirche Felsberg ist ein zentrales musikalisches Element des Kirchenraums und prägt seit Jahrzehnten das gottesdienstliche und kulturelle Leben der Gemeinde. Das Instrument wurde 1951 erbaut und auf der Empore über dem Kirchenschiff installiert.
Die Orgel verfügt über zwei Manuale und 15 Register und stammt aus der renommierten Werkstatt Metzler Orgelbau, die für ihre qualitativ hochwertigen, klanglich ausgewogenen Instrumente bekannt ist.
Im Jahr 2019 wurde die Orgel einer gründlichen Revision unterzogen. Dabei wurden Technik und Klang sorgfältig überprüft und instand gesetzt.
Die Orgel verbindet musikalische Tradition mit lebendiger Gegenwart und trägt wesentlich zur besonderen Atmosphäre der Kirche Felsberg bei – sei es im Gottesdienst, bei Feiern oder bei konzertanten Anlässen.

| Orgelbauer | Metzler & Söhne, Dietikon / Felsberg |
| Baujahr | 1951 |
| Disposition | |
| 1. Manual | Principal 8’ Rohrflöte 8’ Octav 4’ Nachthorn 4’ Octav 2’ Auszug Mixtur 4-5f. 2’ |
| 2. Manual | Gedackt 8’ Principal 4’ Flöte 4’ Nasard 2 2/3’ Flöte 2’ Scharf 3-4f. 1’ Krummhorn 8’ |
| Pedal | Subbass 16’ Rohrgedackt 8’ |
| System | Schleifladen mit mechanischer Traktur und Registratur |
| Spieltisch | Als Spiegelschrank, Manualumfang C-g’’’,Pedalumfang C-f’. |
| Spielhilfen | 3 Normalkoppeln, Einführungstritte für Mixtur, Scharf, Krummhorn, Schwellwerk II |
Die Felsberger Glocken
Der Kirchturm der Kirche Felsberg beherbergt ein eher kleines, aber klanglich harmonisches Geläut im Dur-Dreiklang. Seit jeher strukturieren die Glocken den Tages- und Jahreslauf im Dorf und begleiten Gottesdienste, kirchliche Feiern sowie besondere Lebensereignisse.
Die zwei kleineren Glocken stammen aus der ehemaligen Felsberger Glockengiesserei der Brüder Peter und Michael Theus, die von 1817 bis 1901 im Dorf tätig war. Damit sind sie bedeutende Zeugnisse lokaler Handwerksgeschichte und verankern das Geläut fest in der Geschichte Felsbergs.
Auch die ursprüngliche grosse Glocke wurde in dieser Giesserei gefertigt. Sie musste jedoch im Jahr 1909 ersetzt werden. Die heutige grosse Glocke gehört seither zum Geläut und ergänzt den Dreiklang, der bis heute das Dorfbild akustisch prägt.
| Ton | Gewicht | Jahr | Giesserei |
|---|---|---|---|
| ges‘ | 900 kg | 1909 | Jakob Egger, Staad |
| b‘ | 235 kg | 1870 | Gebr. Theus, Felsberg |
| des» | 135 kg | 1870 | Gebr. Theus, Felsberg |