Rund um den Tödi
Der Tödi, romanisch Piz Russein, ist ein markanter Grenzberg zwischen Glarner- und Bündnerland. 3’612 m.ü.M. streckt er sein weisses Haupt in den Himmel. Erstbestiegen wurde er 1824 von zwei Bündnern unter dem wachsamen Auge des legendären Pater Placidus a Spescha, Kloster Disentis.













Auf der zweiten Jahresetappe rund um den Kanton Glarus ist er unser treuer Begleiter. Drei Frauen und drei Männer haben sich unter der Leitung von Pfarrer und Wanderleiter Fadri Ratti auf das Abenteuer «äussere und innere Wege» eingelassen.
Auf dem Begglilüggi zwischen Clariden- und Planurahütte lassen wir uns von seiner Kraft inspirieren: Welche Botschaft hat der Berg für mich? In einer Sharing-Phase fallen Sätze mit Worten wie «Dankbarkeit, Kindheitserfahrung, Demut, Vielfalt, Kraft, …»
«Was ist für mich Natur? Was bedeutet sie mir? Welche spirituellen Erfahrungen öffnet sie mir?» Mit diesen Impulsen ist die Gruppe am 4. Juli in Braunwald gestartet, Endpunkt der Wanderung 2025. Diesjähriges Ziel ist Brigels/Breil im Bündner Oberland. Auf unseren Wegen tauchen wir ein in unterschiedlichste Landschaften, physisch vom Grün der Wälder vom Urnerboden bis hinauf zum Weiss des Claridenfirns, spirituell in unsere Seelenlandschaften.
Höhepunkt der Sonnenaufgang auf dem Kistenstöckli am Morgen des letzten Tages … und die Aussicht, dass es vom 3.-9. Juli 2027 weitergeht auf der Umrundung des Glarnerlandes.